Am 24.1.2017 startete der CSR-Circle das neue Jahr mit einer komplexen Fragestellung. Gemeinsam mit über 70 Gästen und vier ausgewählten ExpertInnen sind wir dem Thema „Wie CSR in die Bilanz kommt und ob wir das überhaupt wollen?“ nachgegangen.

Durch den Abend führten Ronny Hollenstein und Christian Plas. Das Programm war abwechslungsreich und bewusst interaktiv gestaltet, um unseren Gästen viel Raum zum Diskutieren zu geben. Um das Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten, waren vier VertreterInnen aus der Wirtschaft, Dr. Zoltán Gálffy (FAL-CON Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.), Mag. Dr. Herbert Ritsch CPM (Bankhaus Schelhammer & Schattera AG), DI Mag. Gudrun Senk (Wien Energie GmbH) und Mag. Claudia Winkler (goood network Holding AG & goood e.V.) geladen, die uns Ihre Sichtweise auf das Thema nahebrachten. Im Anschluss wurden anhand von Stimmungsbildern die Meinung der Anwesenden abgefragt und erste Erfahrungen geteilt. Die dabei aufkommenden Diskussionen wurden in Form von zwei Arbeitsgruppen weiter vertieft und die Ergebnisse abschließend im Plenum präsentiert.

Aus den verschiedenen Erfahrungen und intensiven Diskussionen können wir vor allem eines mitnehmen: Wir sind uns einig, dass sich nachhaltiges und soziales Engagement im Unternehmen auszahlt. Laut zahlreichen ExpertInnen ist es sogar DIE Chance, längerfristig wirtschaftlich am Ball zu bleiben. Dem gegenüber steht aber, um auf das Thema des Abend „Wie bekomme ich CSR in die Bilanz“ zurückzukommen, dass zahlreiche Managemententscheidungen nicht zwingend unter dem Gesichtspunkt der Langfristigkeit getroffen werden. Gerade wenn es um Maßnahmen geht, deren Implementierung und Monitoring oft aufwendig sind und es dauert, bis sich die gewünschten (finanziellen) Ergebnisse zeigen, sind diese schwer durchzusetzen. Der Trend zu stärkerer Berücksichtigung von CSR- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen ist aber spürbar und beruht auf verschiedenen Treibern.

Welche Treiber das alles sind, wollen wir hier gar nicht näher beleuchten. Falls Sie das Thema interessiert und Sie Ihr Unternehmen im Bereich CSR und Nachhaltigkeit ausrichten wollen, rufen Sie uns an. Eine Studie des Centers for Organizational Excellence der Universitäten St. Gallen und Genf besagt nämlich, dass eine verantwortungsvolle Strategiearbeit durchschnittlich 7% Wettbewerbsvorteil mit sich bringt. Kombinieren Unternehmen dann noch eine nachhaltige Optimierung der laufenden Prozesse mit einer strategischen Erneuerung des Geschäftsfeldes, kann eine um 11% höhere Wettbewerbsstärke erzielt werden.

Anbei ein paar Impressionen vom Abend:
©Martina Draper, 2017

 

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