Alles über die neuen Forschungsergebnisse der Universität für Bodenkultur Wien und denkstatt zur stofflichen Nutzung verholzter Biomasse.

Holz verbrennen kann jeder, dass Holz aber auch als wichtiger Chemikalien-Lieferant dienen kann, zeigten die Ergebnisse des neuesten Forschungsprojektes „Lignoraffinerie“ der denkstatt in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien, den Österreichischen Bundesforsten, dem Industriepartner Fermtech und dem TDZ Ennstal.

Im Vordergrund des Projektes stand die kaskadische Nutzung von Holzabfällen. Im Zuge der Forschungsarbeiten wurde erfolgreich demonstriert, wie durch die Anwendung biotechnologischen Verfahren aus Forstabfällen Milchsäure sowie Itaconsäure gewonnen werden kann. Mit Hilfe chemischer Prozesse können aus Produktionsrückständen ein humusartiger Dünger zur Bodenverbesserung sowie hochwertige Nanozellulose-Fasern erzeugt werden. Dabei werden die Holzabfälle zuerst unter hohem Dampfdruck mechanisch aufgebrochen und in Folge biotechnologisch und chemisch Schritt für Schritt aufgeschlossen. Die enzymatische Hydrolyse der Biomasse, die Abtrennung von Lignin, die mikrobielle Fermentation sowie die Fasergewinnung werden von Forschern der Universität für Bodenkultur durchgeführt. Auf diese Weise werden alle Teile des Holzes verwertet und „abfallfrei“ verwendet.

Aktuell arbeitet das Projektteam an der Optimierung der Prozesse und dem Design einer Lignoraffinerie. Der aktuelle Stand sowie weiterführende Informationen zum Projekt können auf der Website www.lignorefinery.com abgerufen werden.

 

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