PRESSEMITTEILUNG

Wien, 11. April 2013

Nachhaltige Innovation braucht Kooperation

21. Inogen WorldView® Conference: The Coca-Cola Company, Siemens AG, Borealis AG, PlasticsEurope Brussels und SPAR zeigen ihre Nachhaltigkeitsstrategien auf/Tenor: LieferantInnen und KundInnen müssen bei Nachhaltigkeitsprojekten integriert werden.

Nachhaltigkeit funktioniert nicht hinter geschlossenen Werkstüren – so lautete die Kernbotschaft für die BesucherInnen der 21. WorldView Conference, welche am 10. April vom Beratungsunternehmen denkstatt erstmals nach Wien geholt wurde. 110 TeilnehmerInnen aus Unternehmen aller Branchen diskutierten gemeinsam innovative Denkansätze für zukünftige Herausforderungen zum Thema „nachhaltige Wertschöpfungskette“. „Damit am Ende ein nachhaltiges Produkt entsteht, genügt es nicht, wenn nur einer optimiert. Dynamische Netzwerke und die Integration von KundInnen und LieferantInnen sind ausschlaggebend für profunde, grundlegende Veränderungen,“ zeigt sich Christian Plas, Geschäftsführer von denkstatt, überzeugt. Die Inogen WorldView® Conference findet einmal jährlich in Großstädten Europas, Asiens oder Amerikas statt und gilt als wichtige Vernetzungsplattform für führende international und national agierende Unternehmen. An der 21. Konferenz in Wien nahmen auf Einladung von denkstatt und Inogen unter anderem The Coca-Cola Company, Siemens AG, Borealis AG, PlasticsEurope Brussels und SPAR teil und stellten ihre Herangehensweise für gelebte Nachhaltigkeit vor.

 

Wasserverbrauch in der Produktion

Ein Panel der Konferenz war für Coca-Cola reserviert – und das aus gutem Grund: Innerhalb der letzten Jahre setzte das Unternehmen gemeinsam mit denkstatt gleich mehrere internationale Nachhaltigkeitsprojekte um. So auch ein „Water Efficiency Project“, das den für Coca-Cola wichtigsten Rohstoff Wasser behandelt.

„Das Hauptziel dieses mehrjährigen Projekts war die Verbesserung der Wassereffizienz in unseren Abfüllanlagen, denn Wasser ist für uns der wichtigste Rohstoff. Verfügbarkeit, Qualität und Kosten sind von wesentlicher Bedeutung für Coca-Cola, sowohl in unseren eigenen Anlagen als auch in unserer Lieferkette“, erklärt Rudi Sueys, Group Environment Manager Water & Sustainability bei Coca-Cola Europa. Zwischen 2007 und 2012 konnte der Wasserverbrauch in Coca-Cola Abfüllanlagen in 20 europäischen Ländern wesentlich reduziert werden. Gemeinsam mit anderen Projekten trug das von denkstatt betreute Projekt bereits zu einer europaweiten Wassereinsparung von 20% zwischen 2004 und 2012 bei. Das Projekt wird nun auch auf Regionen außerhalb Europas ausgeweitet: Mexiko, Tansania und Äthiopien gingen bereits an den Start.

 

Siemens als Vorreiter gegen Korruption

Den Korruptionsskandal vor fünf Jahren hat Siemens als Anlass genommen, alte Fehler auszubügeln und sich international als Vorreiter gegen Korruption aufzustellen. Korruption verhindere die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft, gerade in ärmeren Regionen, und müsse daher vorrangig bekämpft werden.

 

Schlüsselfaktoren Wertschöpfungskette und Stakeholder-Kommunikation

Wie wichtig es ist, LieferantInnen und KundInnen mit ins Boot zu nehmen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln, präsentierten Lucas Klooster von der ABN AMRO Bank und Stéphane le Gentil von Johnson Controls, deren Finanzierungsmodell für langfristige Energieeffizienzmaßnahmen durch das Vertrauensverhältnis mit den KundInnen funktioniert.

Patricia Vangheluwe von PlasticsEurope Brussels und Eugenio Longo von Borealis beschäftigten sich mit dem Beitrag, den Kunststoffe in der nachhaltigen Welt 2030 leisten können.

Ramon Arratia von Interface Europe Ltd. fordert volle Transparenz in der Wertschöpfungskette eines Produktes und ruft das Ende von nichtssagenden Ökolabeln aus.

Franz Hölzl von SPAR gab einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten eines europäischen Lebensmittelhändlers, Nachhaltigkeit in konkreten Beispielen umzusetzen, begonnen vom lokalen Bezug von Rohstoffen, über die Vermeidung von Abfällen und Verderb im Lebensmittelhandel bis hin zu Bewusstseinsbildungsmaßnahmen bei KundInnen.

Christian Plas: „Alle Beispiele wurden im Anschluss im Rahmen von Diskussionsrunden ausführlich besprochen. Das ist auch mit das Ziel von Konferenzen wie dieser: Sie dienen als Austauschplattform, auf der unterschiedliche Positionen diskutiert werden und gemeinsame Ansatzpunkte erarbeitet werden.“

 

Fotos von der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link: http://denkstatt.at/inogen/

Fotocredits aller Bilder © denkstatt (frei abdruckbar bei Namensnennung)

 

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 Über denkstatt

denkstatt ist eines der führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen betrieblicher Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung. Das interdisziplinär aufgestellte denkstatt-Team berät Organisationen in sämtlichen Fragen der ökonomischen ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit. denkstatt trägt so zur Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft, Gesellschaft und Lebensräumen bei. denkstatt wurde 1993 gegründet und ist mit Büros in Österreich, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Slowakei, Serbien und Spanien in weiten Teilen Europas vertreten. Das breit gefächerte Leistungsangebot umfasst Beratung & Training in den Bereichen Management-Systeme, Nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, Klima- und Energie, Abfallmanagement und Abfall-Contracting, Soziales Design, Produktnachhaltigkeit und Nachhaltiges Bauen. Die über 60 Mitarbeiter der denkstatt Gruppe verfügen über Expertisen aus den Bereichen Ökologie, Zoologie, Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft, Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Maschinenbau und Energietechnik, technischer Umweltschutz, Abfallwirtschaft, Kommunikationswissenschaften, Sprachwissenschaften und EDV.

 

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Pressekontakt:

denkstatt

Mag. Silke Förster-Kugler

+43 664 344 99 64

silke-foerster-kugler#KUKAC#denkstatt.at

www.denkstatt.at

 

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