Der Gesamtnutzen der Gebraucht-Waren-Plattform willhaben.at spart 200.000 Tonnen CO2 jährlich. Das hat eine österreichische Studie ergeben. Kauf und Verkauf von gebrauchten Dingen retten so umgerechnet 15 Millionen Bäume.

 

Gebraucht kaufen, alten Kram wieder verkaufen. Eine zweite Chance für alte Geräte, Möbel oder Kleidungsstücke verkleinert den ökologischen Fußabdruck und entlastet die Umwelt. Wie sehr, hat jetzt eine österreichische Studie herausgefunden.

200.000 Tonnen CO2-Emissionen sparen die Österreicher jährlich, indem sie gebrauchte Dinge am digitalen Marktplatz „willhaben.at“ kaufen oder verkaufen. Die Zahlen stammen von Nachhaltigkeits-Experten der Beratungsfirma „denkstatt“. Um sich ein Bild zu machen, vergleichen sie die dadurch entstehende Entlastung für die Umwelt mit etwa 15 Millionen Bäumen, rund 250.000 neuen Waschmaschinen, 40 Millionen Baumwoll-T-Shirts oder zwei Millionen neuen Fahrrädern.

Im Rahmen einer Studie wurde auch herausgearbeitet, welche CO2-Einsparungspotentiale am größten sind. Das sind Möbel, Haushalts- und Küchengeräte und Unterhaltungselektronik wie Computer, Laptops oder Handys.

 

Gebraucht kaufen schon die Umwelt – online und offline

Die Möglichkeiten, etwas aus zweiter Hand zu kaufen sind endlos, sowohl die analogen wie auch die digitalen. Second-Hand-Läden, Flohmärkte, Online-Portale wie Ebay und Kleiderkreisel – egal ob online oder lokal, sie sind unkompliziert und umweltschonend.  Je länger die Konsumgüter leben dürfen, desto besser für die Umwelt und sie haben durch den Wiederverkauf auch einen gesellschaftlichen Mehrwert. Jeder kann verantwortungsvoll konsumieren und den ökologischen Fußabdruck verbessern.

In Österreich nutzt etwa jeder Zweite mindestens einmal im Monat „willhaben“. In Deutschland besuchen rund 24 Millionen Besucher Ebay aktiv, gibt das Unternehmen an. „Nachhaltigkeit ist auch beim Online-Handel für knapp zwei Drittel der befragten Online-Shopper (62 Prozent) wichtig bis sehr wichtig“, heißt es in einer Pressemitteilung der Internet-Firma. Sie schätzt, dass in jedem deutschen Haushalt noch ungenutzte Gegenstände im Wert von über tausend Euro lagern.

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