SBTi-Klimaziele – Science Based Targets

Die Science Based Targets initiative (SBTi) bietet Ihrem Unternehmen eine externe Validierung, dass Ihre Klimaziele im Unternehmen wissenschaftlich basiert und im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen sind. Legen Sie SBTi- Ziele fest und machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag, um den Klimawandel abzumildern.

Setzen Sie auf Klimaziele, die überzeugen

Wir unterstützen Sie bei Ihren Plänen zur Dekarbonisierung und Ausarbeitung von Science Based Targets für Ihr Unternehmen.

Was ist die Science Based Targets initiative SBTi?

Die Science Based Targets Initiative (SBTi) ist eine Partnerschaft zwischen CDP, WRI, UN Global Compact und WWF. SBTi definiert klare Ziele für die Emissions­reduzierung von Unternehmen. Diese Emissionsziele leiten sich durch das häufig zitierte Pariser Klimaabkommen und das darin verankerte 1,5 Grad Ziel ab. Science Based Targets sind ein wichtiger Bestandteil Ihres Dekarbo­nisierungs­­pfads und Ihrer Net Zero Strategie – unabhängig von der Branche oder dem Sektor. In den vergangenen Jahren hat SBTi mehrere Leitlinien herausgegeben, die der Erreichung von Net Zero Zielen dienen und spezielle Kriterien für Finanzinstitute und andere Sektoren umfassen. Mehrere Standards wurden bereits veröffentlicht, darunter der FLAG-Standard für die Forst-, Landnutzungs- und Landwirtschaft. Weitere SBTi Guidelines sind derzeit in der Entwicklung.

Warum SBTi Klimaziele auch für Ihr Unternehmen wichtig sind

SBTi gibt Ihnen verschiedene Leitlinien an die Hand, wie schnell Sie Ihre Scope-1-2-3-Emissionen reduzieren müssen, um den Klimawandel auf 1,5°C Er­d­erwärmung zu beschränken. Science Based Targets sind für Ihr Unternehmen aus den folgenden Gründen wichtig:
Science Based Targets haben eine monetäre Komponente. Einerseits setzen die steigenden CO2-Preise die Unternehmen immer mehr unter Druck. Andererseits werden Klimarisiken als finanzielle Risiken betrachtet. Wenn der Klimawandel nicht eingedämmt wird, steigen die Risiken. Ein Net Zero Ziel ist nicht nur für unsere Umwelt wichtig, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.
Durch den Green Deal strebt die EU das Ziel an, als Kontinent bis 2050 klimaneutral zu sein. Infolge­dessen werden Dekarbonisierungs- und Klima­schutz­maßnahmen in immer mehr Rahmenwerken und politischen Beschlüssen wie der EU-Taxonomie oder der CSRD gefordert. Deshalb ist der Übergang zu einer emissions­armen Wirtschaft eine Tatsache, die nicht nur von den 195 Unterzeichner*innen des Pariser Abkommens im Jahr 2015, sondern auch von einer exponentiell wachsenden Zahl an Unternehmen weltweit signalisiert wird.
SBTi stellt Standards bereit, die von Organisationen jeder Branche und jeder Größe übernommen werden können. Dies ist auf den generischen Ansatz zurück­zu­führen. Auch die Verfüg­barkeit eines weiteren KMU-Standards und der straffe Validierungs­prozess eingereichter Ziele tragen dazu bei. Ein weiterer Grund für die wachsende Beliebt­heit von SBTi sind die steigenden Anforderungen von Lieferantinnen bzw. Lieferanten und Kundinnen bzw. Kunden. Es lässt sich beobachten, dass der Druck, über Science Based Targets zu verfügen, entlang der Wert­schöpfungs­kette weitergegeben wird.
Ein SBTi-konformes Emissionsziel findet sich in der Nachhaltigkeitsstrategie vieler Unternehmen wieder. Mehr als 300 der weltweit größten Unternehmen aus praktisch allen wichtigen Branchen greifen bereits auf den Ansatz von SBTi zurück. Science Based Targets setzen ein klares Zeichen für den Klima­schutz und signalisieren, dass Ihr Unternehmen der Verantwortung zur Emissions­reduktion nachkommt. Da Unternehmen ihr Engagement und die Zusammen­arbeit innerhalb der Lieferkette verstärken, sind validierte Emissionsziele ein starkes Signal für Ihre Lieferantinnen bzw. Lieferanten sowie Kundinnen und Kunden.
Die Nachhaltigkeit von Unternehmen wird immer kritischer hinterfragt. Verschiedene Stakeholder*innen üben zunehmenden Druck auf Unternehmen aus – vor allem in Bezug auf ihre CO2-Emissionen und ihre Motivation, Teil der Lösung zu sein. Diese zeigt sich z. B. durch belastbare Reduktions­ziele. Wissenschaftlich fundierte Ansätze wie SBTi sind ein Beleg Ihrer Nachhaltig­keits­leistung. Indem Sie sich zu validen und überzeugenden Emissions­zielen verpflichten, positionieren Sie sich als Vorreiter*in und gestalten die nachhaltige Wirtschaft – mit positiver Außenwirkung.
Die SBTi-Methodik ist ein wichtiges Instrument für nachhaltige Geschäfts­modelle. Die Leitlinien helfen Ihrem Unternehmen, systematische Fortschritte in Richtung Net Zero zu erreichen. Science Based Targets können somit ein wesentlicher Teil Ihrer Dekarbonisierungs­strategie und Ihrer Klimaschutz­maßnahmen darstellen. Und auch für Ihre Net Zero Strategie gilt: Es ist leichter, früh zu beginnen als später aufzuholen.
Auch wir von denkstatt haben uns der Science Based Targets initiative ange­schlossen und eigene Emissions­ziele aus­gearbeitet.

Erfahren Sie mehr über unser SBTi-Commitment

Unsere Expertinnen und Experten mit Schwerpunkt SBTi, Dekarbonisierung und Klimastrategie unterstützen Sie gerne bei der Entwicklung und Einreichung Ihrer Reduktionsziele.

Emissionen reduzieren dank Science Based Targets

SBTi bietet Instrumente und einen umfangreichen Leitfaden, wie Sie Ihre Emissionsziele entwickeln und einreichen können. Das umfasst auch Informationen zu den jeweiligen Kriterien, die bei der Entwicklung der Ziele einzuhalten sind. Nach der Einreichung werden die Ziele durch SBTi validiert und einer Prüfung unterzogen. Bei einem positiven Ergebnis wird Ihr Unternehmen mit den angegebenen Zielen und Ambitionen auf der SBTi-Webseite neben allen anderen aufgeführt, die sich ebenfalls verpflichtet haben oder bereits validierte Ziele vorweisen. Um das volle Potenzial auszu­schöpfen, empfehlen wir einen systematischen Ansatz bei der Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Emissionszielen nach SBTi.
Werden Sie jetzt Teil der SBTi-Bewegung und setzen Sie ein klares Zeichen für den Klimaschutz.

Unsere Services zum Thema SBTi-Target-Setting

Unser Team begleitet Sie auf dem Weg – ganz nach Ihren Bedürfnissen und im Einklang mit Ihrer Dekarbonisierungsstrategie. Wir unterstützen Sie mit den folgenden Services, um Ihre Aktivitäten entlang der SBTi-Kriterien auszurichten:

SBTi-Vorbereitung und Entscheidungsfindung:

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie sich für SBTi entscheiden sollen? Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie mit Coaching und individuellen Schulungen, damit Sie auf Basis aller wichtigen Informationen eine Entscheidung treffen können, ob Science Based Targets für Ihr Unternehmen festgelegt werden sollen.

Klimastrategie in Übereinstimmung mit SBTi:

Als Nachhaltigkeitsberatung ist unser Team spezialisiert auf Science Based Targets sowie auf die Ausarbeitung und Optimierung von Dekarbonisierungsstrategien. Wir bieten Ihnen die Entwicklung, Einreichung und das Sparring von Zielen während der Validierung an – auch als Teil einer größeren Klimastrategie für Ihr Unternehmen. Dies ermöglicht den Abgleich Ihrer Ambitionen mit der erreichbaren und geplanten Reduktion Ihrer Emissionen.

Isolierte Betrachtung und Unterstützung von SBTi:

Natürlich unterstützen wir Sie auch ohne zusätzliche Klimastrategie. Dies beinhaltet eine wissenschaftsbasierte Ausarbeitung Ihrer Emissionsziele. Wir unterstützen Sie ebenso bei der Einreichung und beim Sparring im Zuge der Validierung Ihrer Ziele. Diese Variante bietet sich an, wenn Sie bereits über eine fundierte Klimastrategie verfügen, die Sie durch SBTi erweitern wollen.

Im Allgemeinen sind Science Based Targets nur einer von vielen Aspekten einer Klima­strategie. Deshalb ermutigen wir Unternehmen, ESG-Manager*innen und CSR-Abteilungen dazu, umfassende Klima­strategien zu entwickeln. Diese bauen nicht nur auf wissen­schaftlich fundierten Emissions­zielen auf, sondern beinhalten auch die Berechnung des Corporate Carbon Footprints und Maßnahmen zur Emissions­reduktion.

Erfahren Sie jetzt mehr dazu, wie wir Sie bei Ihrer Klimastrategie unterstützen können.

Treten Sie jetzt in Kontakt mit unserem Experten!

Constantin Saleta

Senior Manager Sustainability Services

Erfahren Sie mehr >

FAQ

Häufige Fragen zu Science Based Targets

SBTi ist die Abkürzung für Science Based Target initiative. Mehrere globale Organisationen haben sich darin zusammen­geschlossen und gemeinsam Leit­linien entwickelt. Diese Leitlinien sollen Unternehmen helfen, ihre Treibhaus­gas­emissionen auf wissen­schaftlicher Grund­lage und damit nachweislich zu reduzieren.
Die SBTi-Guidelines helfen Unternehmen, ihre Emissionen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu reduzieren. Auf diese Weise sollen wissenschafts­basierte Emissionsziele dazu beitragen, die durch­schnittliche globale Erwärmung unter der Zwei-Grad-Grenze zu halten.
Science Based Targets sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden aber dringend empfohlen. Sie helfen Ihrem Unternehmen, sich gegen Greenwashing abzusichern, die Wettbewerbs­fähigkeit zu steigern und für Investorinnen bzw. Investoren, Kundinnen bzw. Kunden sowie andere Interessens­gruppen an Attraktivität zu gewinnen.

Eine Emissionsreduktion mittels Science Based Targets wirkt sich nicht nur positiv auf die Umwelt aus. Sie können dadurch auch die Wettbewerbsfähigkeit und die Reputation Ihres Unternehmens erheblich steigern. Es stärkt zudem die Widerstandsfähigkeit im Hinblick auf künftige regulatorische und gesetzliche Entwicklungen, wenn sich Ihr Unternehmen zu einem konkreten wissenschaftsbasierten Emissionsziel verpflichtet.

Jedes Unternehmen muss einen mehrstufigen Prozess durchlaufen, um Science Based Targets zu erarbeiten, die schließlich durch SBTi validiert werden.

Um Science Based Targets zu entwickeln, sind mehrere Aspekte vonnöten. Ein Corporate Carbon Footprint in Über­ein­stimmung mit dem GHG Protocol ist beispielsweise eine Voraussetzung für die Festlegung wissen­schaftlich fundierter Klimaziele. Dies beinhaltet die Berechnung aller Emissions-Kategorien, also auch Scope-3-Emissionen, und die Berücksichtigung von Tochter­gesellschaften.
Der Corporate Carbon Footprint von SBT-Unternehmen muss jedes Jahr veröffentlicht werden. Außerdem müssen die Unternehmen ihre Science Based Targets kommunizieren.

SBTi hat bereits Leitfäden und Kriterien für verschiedene Sektoren entwickelt. Beispiele sind der Standard für Finanzinstitute oder der FLAG-Standard. Es sind außerdem weitere Guidelines für alle großen Sektoren in Ausarbeitung.

Werden die Ziele nicht erreicht, wird dies auf der SBTi-Website und in der Datenbank entsprechend transparent dargestellt. Die Initiative arbeitet bereits an einem Standard zur Messung, Bericht­erstattung und Überprüfung, der 2024 veröffentlicht werden und genauer regeln soll, wie Unternehmen ihren jährlichen Fortschritt in (Nicht-)Erreichung der Ziele berechnen und berichten sollen.

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